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Seit Jahresbeginn 2015 fällt der Aktienmarkt kontinuierlich ab. Die Bären lauern….

Wenn Sie Geld im Aktienmarkt investiert haben, könnte es durchaus sein, das Sie nervös werden. Der DAX ist zum Jahresbeginn 2016 um mehr als 15 Prozent gesunken. Das ist der schlechteste Jahresauftakt im Aktienmarkt seit Jahren.

Kommt eine Korrektur?

Gehen wir einen Schritt zurück, um zu schauen, wo wir sind, warum wir hier sind und was als nächstes passieren könnte.

Was geschieht zur Zeit an der Börse?

Was am Jahresanfang an den Aktienmärkten passierte, ist eher als eine Art von Panik zu werten.

So als wenn wir in einem überfüllten Theater „Feuer!” hören und die Besucher in panischer Flucht zu den nächsten Ausgängen laufen würden. Was im Wall Street Theater ausgerufen wurde, ist jedoch nicht “Feuer”, sondern Worte wie „China”, „Euro-Krise”, “Zusammenbruch der Rohstoffmärkte”, und “Staatsverschuldung”.

Was China betrifft, so gibt es Anzeichen einer Verlangsamung ihrer Wirtschaft, was sich in einem mehr als 20-prozentigen Rückgang der Kurse, den Ihre Börse zum Jahresbeginn hingelegt hat, zeigt. Da die weltweit zweitgrößte Wirtschaft großen Schwierigkeiten gegenübersteht, könnte der „nicht-so-kleine” Staat China, zum Symptom für eine weltweite Rezession werden, die schließlich auch unsere Aktienmärkte beeinflussen könnte. Insbesondere den deutschen Aktienmarkt als exportabhängige Wirtschaft mit einem hohen Engagement in China.

Der Ölpreis war im freien Fall. Auch fiel der Preis für Natural Gas in den USA auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Sie haben richtig gelesen. Die Preise für Natural Gas sind in den USA auf einem historischen Tief. Schade nur, dass ich als Verbraucher in Deutschland nichts davon mitbekomme. Oder hat Ihr Gasversorger in letzter Zeit die Preise gesenkt?

Insgesamt verbleibt mehr Geld in den Taschen der Verbraucher – mehr Geld zum Ausgeben.

Die niedrigen Ölpreise helfen einerseits den Verbrauchern, jedoch ist anderseits das Szenario nicht so rosig, wie man erst einmal glauben möchte. Niedrige Rohstoffpreise sind auch ein Zeichen von Überangebot, was wiederum der Vorbote einer stockenden Wirtschaft sein könnte.

Kurz gesagt, die Welt ist zu einem noch furchterregenderem Ort geworden, als sie es noch vor wenigen Monaten war. Es gibt durchaus gute Gründe für sinkende Aktienkurse.

Was sollte man tun?

Die einzige vernünftig erscheinende Möglichkeit, während einer Panik am Markt zu agieren, ist nicht zu agieren.

Eine Panik ist per Definition irrational, so dass rationales Denken nicht funktioniert. Das, was man an dieser Stelle am besten tun kann, ist zu warten bis sich der „Rauch” gelegt hat.

Falls die Aktien radikal überbewertet wären, würde die Situation sicherlich schon viel schlimmer sein.

Die niedrigen Zinsen unterstützen die Aktienmärkte ebenfalls. Sie werden wahrscheinlich auch weiterhin niedrig bleiben. Es gibt momentan kaum andere Optionen als sein Geld in Aktien anzulegen.

Es ist aber auch nicht die Zeit sein Engagement am Aktienmarkt auszubauen.

Wie ein altes Wall Street Sprichwort sagt: “Versuchen Sie nicht in ein fallendes Messer zu greifen.” Lassen Sie einer Korrektur ihren Lauf.

Außer, Sie haben mehr Geld in Aktien investiert als Sie investieren sollten, halten zu riskante Aktienwerte oder sind zu kurzfristig orientiert, würde ich eher dazu tendieren die Zähne zusammenzubeißen und erst einmal nichts zu ändern. Zumindest für den Moment.

Anstatt mein Portfolio zu reduzieren, wenn die Zeiten härter werden, kann ich stattdessen auch meine Erwartungen reduzieren.

Man kann aber auch einen Teil seiner Positionen abstoßen und Gewinne, auf einem aus heutiger Sicht hohen Kursniveau, realisieren. Damit wird das Risiko der Investments verringert und Cash für einen erneuten Einstieg zu günstigeren Kursen aufgebaut.

Der Silberstreif am Horizont

Es gibt keine todsicheren Investments, die garantiert Gewinne erzielen können. Aber es gibt eins, das dem sehr nahe kommt.

Das nennt man Durchschnittskosten oder neudeutsch „cost-average”.

Die Durchschnittskosten beziehen sich auf das Investieren eines festen Geldbetrages in regelmäßigen Abständen. Es funktioniert, weil Sie mehr Aktien kaufen, wenn sie billig sind und weniger, wenn sie es nicht sind. Solange Aktien nicht dauerhaft sinken, wird dieses System im Laufe der Zeit immer Gewinne abwerfen. Der Punkt ist, wenn Sie monatlich gleichbleibende Beträge im Aktienmarkt investieren und dazu die Marktpreise fallen, dann kaufen Sie sich Ihr Engagement im Ausverkauf. Das ist keine schlechte Sache!

Schlussfolgerung

Wenn nicht gerade Ihr Notgroschen dem Aktienmarkt ausgesetzt ist, gibt es wenig, was Sie zur Zeit tun können.

Aber es gibt etwas, was der langfristig orientierte Anleger nicht tun sollte: unüberlegt Aktienpositionen kaufen oder verkaufen. Das könnte sich später als ungünstiger Zeitpunkt erweisen.

 

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