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Hohe Kante

Vermögen managen

Als ich diese Woche mit dem Auto unterwegs war, habe ich realisiert, dass ich mich seit ĂŒber 35 Jahren in einer kundenorientierten Beraterfunktion befinde. Unglaublich…

Als ich nach meinem Studium einen Job in einer Bank annahm, war ich mir keineswegs bewusst in was fĂŒr eine komplexe Welt ich da gerate.

Ich wage zu behaupten, dass ich seither ein paar Dinge gelernt habe, und ich denke das sollte ich mit Ihnen teilen.

LiquiditÀt an erster Stelle

Sollten Sie diesen Artikel nicht bis zum Ende lesen, dann nehmen Sie folgendes mit:

LiquiditÀt ist entscheidend !

Es ist wichtig fĂŒr Sie persönlich, und es ist auch wichtig fĂŒr Ihre Investitionen. Sie mĂŒssen liquide sein. Das bedeutet, dass Sie immer etwas Geld „flĂŒssig“ haben sollten. Keine „Bargeldalternativen“ wie variable Zinsanleihen, Geldmarktfonds oder was sonst noch so Ihre Bank Ihnen verkauft hat – sondern tatsĂ€chliches Geld auf dem Konto.

Es soll Ihnen helfen in der Nacht in aller Ruhe zu schlafen, und es sollte ungeachtet des wirtschaftlichen Umfelds fĂŒr Sie da sein. Es handelt sich um Geld mit dem Sie kein Risiko eingehen und somit verzichten Sie in der Regel auf etwas Rendite.

Auf keinen Fall sollte man in eine Situation geraten in der man langfristige Investments verkaufen muss, weil man dringend Geld benötigt und keine liquiden Mittel zur VerfĂŒgung hat.

Ich bin der Meinung hier gibt es keine typischen Vorgaben, wieviel liquide Mittel im VerhÀltnis zu Ihren Investments Sie benötigen. Das hÀngt eher von Ihrer persönlichen Situation ab.

Liquide Investments vor Illiquiden

Sie sollten sich zuerst auf echte, verfĂŒgbare und öffentlich gehandelte Investments (Aktien, Anleihen, Fonds
) konzentrieren, bevor Sie an Dingen tĂŒfteln, die Sie nicht schnell verĂ€ußern können. Seien Sie vorsichtig bei allen illiquide Finanzanlagen, die durch Dritte an Sie herangetragen werden um Ihre Aufmerksamkeit zu triggern.

Wenn ein Finanzanlagenvermittler oder BĂ€nker Ihnen z.B. von einem großartigen geschlossenen Fond mit hohen ErtrĂ€gen erzĂ€hlt, aber ohne einen funktionierenden Zweitmarkt, dann sollten Sie „das Weite“ suchen.

Attraktive und werthaltige Investitionen besitzen immer einen funktionierenden Handelsplatz bzw. Markt. Ihre Investments sollten ebenfalls einen liquiden Markt haben!

Seien Sie skeptisch… Lernen Sie „Nein“ zu sagen

Eine der besten Lektionen, die ich von meinem ersten Chef gelernt habe: „Suche immer erst einmal nach einem Grund um ‚Nein‘ zu sagen.“ Sie mĂŒssen nicht zu jeder Investition ‚Ja‘ sagen! Sie werden nicht gezwungen etwas zu tun. NĂ€hern Sie sich jeder Investition mit einer gesunden Portion Skepsis und erkennen Sie Verkaufstaktiken.

Seien Sie skeptisch bezĂŒglich dem sogenannten „backtesting“.  Das ist ein Blick in die Vergangenheit und wie sich solch ein Investment entwickelt hĂ€tte (da fĂ€llt mir das Zitat des Kandidaten Herrn SteinbrĂŒck fĂŒr das Bundeskanzleramt im Jahre 2013 ein: „HĂ€tte, HĂ€tte, Fahrradkette!“).

Achten Sie ganz genau auf die ausgewÀhlten Zeitperioden, wenn es um die angebliche Performance geht. Wie sieht es bei anderen Zeitperioden aus?

Sie sollten sich auch immer fragen, was hÀtte schief laufen können.

Doch hören Sie zu


Sie sind nicht die klĂŒgste Person auf dieser Welt. Die Welt ist voller Menschen mit besseren Ideen, mehr Erfahrungen, tieferen Einblicken und besseren Perspektiven als Sie sie haben können.

Hören Sie ihnen zu. Stellen Sie unbedingt kritische Fragen und versichern Sie sich, dass Sie so viel wie möglich verstanden haben.

Diskutieren Sie mit Ihrem GegenĂŒber, aber debattieren sollten Sie nicht. Auseinandersetzungen sind da sinnlos.

Niemand weiß was die Zukunft bringt                 

Viele Anleger sind auf der Suche nach einer Antwort aus der neusten Vergangenheit und warum und wie die Zukunft sich zeigen wird.

Wir lieben Vorhersagen. HĂ€ndler, Berater, Ökonomen, Experten, Journalisten, Portfolio Manager – jeder hat etwas zu dem Thema zu sagen, was als nĂ€chstes kommt, und doch kann niemand in die Zukunft schauen.

Im RĂŒckblick gibt es immer jemanden der Recht hatte. Wenn Sie ein Jahrzehnt lang jedes Jahr eine Baisse vorhersagen, dann werden Sie zumindest einmal richtig liegen. Vielleicht zweimal!

Je mehr Ihre Investitionen auf solche Vorhersagen basieren, desto unwahrscheinlicher werden Sie damit Erfolg haben.

Glauben Sie nicht, dass Sie wissen was als nĂ€chstes kommt. Die vielen Berater, Journalisten und Ökonomen wissen es letztendlich auch nicht.

 

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Mein Name ist Thomas Vetter, Honorar-Finanzanlagenberater und Blogger –  â€žGo-Financial.Net“. Unsere Mission ist einfach: Wir geben unseren Lesern die Informationen und Inspiration, die Sie brauchen um Ihre Schulden zu beseitigen, Ihr Vermögen aufzubauen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen, was auch immer sie sind.

Disclaimer

In unserem Blog geben wir Ihnen Anregungen, Ideen und Tipps + Tricks fĂŒr den finanziellen Erfolg – und das möglichst verstĂ€ndlich. Alle Angaben sind ohne GewĂ€hr. Der Artikel gibt die Meinung der Verfasser wieder und ist keine Beratung.

FĂŒr die zugrunde liegenden Annahmen oder Berechnungen wurde große Sorgfalt angewandt. SĂ€mtliche Daten und Angaben stellen keine rechtlichen Grundlagen dar. Sie dienen lediglich der Visualisierung und Vereinfachung.­  Eine Haftung fĂŒr die Richtigkeit der Daten und Annahmen bzw. den Artikel insgesamt ist ausgeschlossen. Sie sollten fĂŒr Ihre Beratung einen Fachberater fĂŒr Finanzdienstleistungen, einen Steuerberater und/oder den Fachberater Ihrer Hausbank heranziehen, der Sie umfassend ĂŒber Chancen und Risiken aufklĂ€ren kann.

Die eigene Vorsorge – 5 Wahrheiten

FĂŒr die meisten von uns ist es schon schwer genug, fĂŒr ZeitrĂ€ume grĂ¶ĂŸer als 6 Monate zu planen — z. B. fĂŒr den Urlaub.

Wie auf alles in der Welt soll man mit so weit entfernten Dingen umgehen können wie die eigene finanzielle Altersvorsorge oder auch finanzielle Freiheit?

Wie wir wissen, mĂŒssen Sie sich mit komplizierten Entscheidungen — und zwar viele davon gleichzeitig — befassen.

Wie auch immer. Wenn man sich keiner Illusion hingeben will, sind die Regeln eigentlich relativ einfach.

Hier sind die 5 Wahrheiten, die Sie vorbereiten sollen, wenn die Zukunft zur RealitÀt wird.

Dies ist nicht die Pension der Eltern!

Denken Sie 30 – 40 Jahre zurĂŒck. Die Wirtschaft wuchs stĂ€ndig. Die Anzahl der Arbeitslosenzahl war ĂŒberschaubar. Die Ă€ltere Generation konnte sich auf das „Drei-SĂ€ulen-Modell“ verlassen:

– staatliche Vorsorge (B/Versorgungswerke)
– arbeitgeberfinanzierte betriebliche Versorgungszusagen
– eigene Vermögensbildung (Haus, Versicherungen, Investments —
quasi „steuerfrei“).

Die Lebenserwartung lag im Schnitt bei ca. 76 Jahren. Die Herren erreichten in der Regel das Alter nicht.

Ihre Versorgung wird ganz anders aussehen. Sie leben lÀnger und nicht nur Sie!

Sie werden dazu einen wesentlich aktiveren Lifestyle haben. Ihre Eltern konnten mit ca. 65 % des letzten Nettoeinkommens leben. Das wird wahrscheinlich fĂŒr Sie nicht reichen.

Sie können sich nur auf sich selbst verlassen.

Wenn die Vorsorge in Deutschland auf dem „3-SĂ€ulen-Modell“ basiert, so lassen Sie uns die Statik des GebĂ€udes mal genauer unter die Lupe nehmen.

Schauen wir mal, welche SÀule das GebÀude aufrecht halten kann.

Staatliche Vorsorgesysteme

In 2014 betrug die durchschnittliche jĂ€hrliche Rente ca. 10.200 â‚Ź. Mit anderen Worten der Betrag reicht gerade fĂŒr die lebensnotwendigen Ausgaben (wenn ĂŒberhaupt).

Glauben Sie nicht, dass sich das zum Positiven Àndern wird. Im Gegenteil. Wenn die geburtenstarken JahrgÀnge in Rente gehen, werden entweder die Benefits aus dieser SÀule geringer oder die Steuern steigen oder beides zusammen.

FĂŒr die, die schon in Rente sind bzw. unmittelbar vor der Pensionierung stehen, sind die Renten relativ sicher. Alle anderen sollten sich jedoch nicht auf die Rentenbescheide der BFA/LVA verlassen.

Denn, was zu schön aussieht, ist es dann vielleicht auch, um wahr zu sein.

Betriebliche Altersvorsorge der Arbeitgeber

Wenn Sie heute eine arbeitgeberfinanzierte Versorgungszusage erhalten wollen, mĂŒssen Sie erst einmal eine Firma finden, die so etwas ihren Arbeitnehmern anbietet. Davon gibt es heute nicht mehr so viele.

Wenn Sie dann einer der GlĂŒcklichen sind, werden Sie feststellen, dass die Höhe der Zusage meistens an Faktoren wie „Betriebszugehörigkeit“ und „Höhe des Gehalts“ geknĂŒpft ist.

Seitdem die Arbeitswelt mobiler geworden ist, sind die Meisten von den GlĂŒcklichen nicht mehr lange genug bei einer Firma tĂ€tig, um einen signifikanten Benefit zu bekommen. Oftmals sind diese Zusagen auch nicht adjustiert, um Inflation auszugleichen.

Eigenes Vermögen bilden

Eine SĂ€ule, die Ihr GebĂ€ude der Altersvorsorge aufrechterhalten kann. Das Vermögen, ĂŒber das Sie selbst die grĂ¶ĂŸtmögliche Kontrolle haben.

WĂ€hrend die ersten beiden SĂ€ulen unseres GebĂ€udes bereits „Risse“ haben, ist die dritte SĂ€ule so stark, wie Sie diese werden lassen.

Die gute Nachricht ist, die Entscheidung — zu investieren oder nicht — wird den grĂ¶ĂŸten Einfluss auf Ihr Leben nach der Arbeit haben.

Es ist nie zu frĂŒh — Es ist nie zu spĂ€t.

Man kann noch so viele Worte verlieren ĂŒber die Faktoren, die die Höhe Ihrer Versorgung beeinflussen. Anstatt dessen soll folgende Grafik Klarheit schaffen:

Ein frĂŒher Start lohnt sich!

5.000 â‚Ź werden jĂ€hrlich ĂŒber 10 Jahre in z.B. Aktien investiert. Ansonsten werden keine weiteren Investitionen mehr getĂ€tigt. Angenommene Rendite 9 % p. a.

 

Vorsorge 5 Wahrheiten

Obwohl jeder Investor den gleichen Betrag investiert hat, haben Sie erheblich unterschiedliche Vermögen mit 65 Jahren. Investor A hat mit 25 Jahren begonnen 5.000 Euro jĂ€hrlich ĂŒber 10 Jahre zu investieren. FĂŒr die nĂ€chsten 30 Jahre hat Investor A keine weiteren Einzahlungen mehr vorgenommen und auch kein Geld entnommen. Er ließ das Geld einfach nur „arbeiten“.

Investor B hingegen fing mit 35 Jahren an 5.000 Euro jĂ€hrlich bis zum 45 Lebensjahr zu investieren. Wie Sie sehen können, ist die Differenz zum 65. Lebensjahr erheblich. Investor A hat mehr als das doppelte Vermögen als Investor B gebildet. Jeder Investor hat mehr als doppelt so viel Vermögen, wie der Investor, der 10 Jahre spĂ€ter gestartet ist.

Folgende 3 Faktoren sind in Ihrer Kontrolle.

Den Betrag, den Sie investieren, die Rendite, die Sie erzielen können, und die Anzahl der Jahre, die Ihr Investment wachsen kann.

Je eher Sie beginnen, desto grĂ¶ĂŸer wird Ihr Vermögen!

Investments — Langfristig die höheren Renditechancen.

Aktien schlagen langfristig Anleihen, aber nicht ohne RĂŒckschlĂ€ge.

Marktrisiko, die Chance, Geld zu verlieren, und Rendite, die Chance, Geld zu verdienen, gehen Hand in Hand an den WertpapiermÀrkten.

Im Großen und Ganzen sind AbwĂ€rtsbewegungen jedoch von kĂŒrzerer Natur. Das gilt besonders fĂŒr die AktienmĂ€rkte, weshalb viele Anleger den Aktienmarkt als riskant ansehen.

Man kann beobachten, wie die AktienmĂ€rkte jeden Tag schwanken. Manchmal geht es krĂ€ftig „bergab“. Aber die Vergangenheit zeigt, dass die Entwicklung auf den AktienmĂ€rkten langfristig in die positive Richtung geht.

Untersuchungen zeigen („Stocks for the long run“, Jeremy Siegel, USA), dass fĂŒr jede roulierende 5 Jahresperiode von 1802 bis 2002 (also 1802-1807,1803-1808 usw.) Aktien die Anleihe zu 80 % schlagen. Aktien schlagen Anleihen zu 90 % bei 10-Jahresperioden und nahezu zu 100 % bei 30-Jahresperioden.

Außerdem sind Aktien langfristig inflationsausgleichend, was normale Anleihen nicht bieten können.

Denken Sie an Ihre Vorsorge. Wann gehen Sie in Pension? In 10, 20 oder 30 Jahren? Wenn Sie schon in Pension sind, wie lange muss Ihr Geld reichen?

Wie haben Sie Ihr Geld investiert? Können Sie den grĂ¶ĂŸten Teil langfristig wachstumsorientiert (Aktien, etc.) anlegen oder brauchen Sie stabile und ausschĂŒttungsorientierte (Anleihe, etc.) Investments. Der Anlagemix (asset-allocation) muss zur jeweiligen persönlichen Situation passen.

Letztendlich mĂŒssen Sie selbst bei all Ihren Investmententscheidungen noch ruhig schlafen können. Sie sollten aber auch langfristig ordentliche Renditen einfahren.

Ein Unterfangen, welches Sie allein mit Festgeld und Anleihen nicht realisieren können.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Geld langfristig zur Hauptsache in Festgeld/Anleihen gut aufgehoben ist, dann wird im Alter eher der GemĂŒseeintopf auf der Speisekarte stehen.

Nicht, weil Sie das so wollen, sondern weil Sie mĂŒssen.

Wenn der Finanzminister Ihnen den kleinen Finger anbietet, greifen Sie die ganze Hand!

Zum Schluss noch ein paar Worte zu staatlichen/steuerlichen Sonderprogrammen.

Hier sollten Sie eine Eigenschaft an den Tag legen, die bei anderen Entscheidungen im Leben in der Regel nicht positiv ist.

Seien Sie gierig!!!

Es gibt eine Menge InvestmentplĂ€ne, die Ihnen steuerliche VergĂŒnstigungen oder stattliche ZuschĂŒsse gewĂ€hren. Solche Programme senken Ihre Steuerlast oder bescheren direkte ZuschĂŒsse. Da fließt „Euro fĂŒr Euro“ in Ihr Vermögen, welches sonst beim Staat landet.

Hinzu kommt, dass Ihr Kapital in diesen PlÀnen wÀhrend der Investitionsphase ohne Abgaben arbeiten kann. Dank des Zinseszinseffekts ein lohnendes GeschÀft.

Und Drittens, vielleicht zahlt Ihr Arbeitgeber auch noch etwas dazu, denn er hat bei speziellen Arbeitnehmerprogrammen einen eigenen finanziellen Vorteil, den er oftmals an die Arbeitnehmer weitergibt.

Sie mĂŒssen nur das „richtige“ GesprĂ€ch mit Ihm fĂŒhren.

Noch einmal, greifen Sie zu, und zwar krÀftig 


Diese „5 Wahrheiten“ soll Ihnen eine Hilfestellung sein, was bei Ihrer Vorsorge wirklich wichtig ist.

 

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Geld und Happiness – Geht das zusammen?

Der Sommer ist da mit viel Sonne und Lebensfreude. Was liegt da nĂ€her einmal ĂŒber unsere Beziehung zum Geld nachzudenken. Passt Geld und Happiness zusammen?

 Wie Sie Ihre Beziehung zu Geld verĂ€ndern können

Ein SchlĂŒsselproblem beim Managen der eigenen Finanzen und Investitionen, ist es, dass Menschen Geld nicht notwendigerweise mit Happiness in Verbindung bringen.

Viele Menschen denken, dass sie glĂŒcklicher wĂ€ren, wenn sie mehr Geld hĂ€tten und nicht mehr arbeiten mĂŒssten. Doch wenn es darum geht, Geld aktiv zu managen, zu sparen und zu investieren, dann ist Happiness nicht das erste Wort, das einem einfĂ€llt. Es erscheint eher als lĂ€stige Pflicht.

Eine glĂŒckliche und gesunde Beziehung zu Geld aufzubauen ist allerdings essentiell. GlĂŒckliche Menschen sind nicht nur gesĂŒnder (das allein spart schon einiges an Geld), sondern haben auch eine positive Grundeinstellung, die es leichter macht, die eigenen Finanzen erfolgreich zu managen.

Eine positive Grundeinstellung und eine klare Konzentration auf seine Ziele kann Menschen die Willenskraft verleihen mit schlechten Gewohnheiten zu brechen, wie z.B. zu viel Geld auszugeben.

Happiness ist vielleicht der am wenigsten verstandene Antrieb fĂŒr Leistung und Performance.

Zum einen glauben Menschen, dass Erfolg dem GlĂŒck vorausgeht. Doch Erfolg ist ein bewegliches Ziel. Sobald es erreicht wird, werden neue grĂ¶ĂŸere Ziele gesetzt. Happiness, das sich aus Erfolg ergibt, ist ein flĂŒchtiges GlĂŒck.

Dieser Gedankengang ist sehr verbreitet, insbesondere, wenn es um Geld geht: “Wenn ich meine Hypotheken endlich zurĂŒckgezahlt habe, kann ich Geld sparen und investieren“.

In Wirklichkeit funktioniert es genau andersherum: Menschen, die eine positive Grundeinstellung pflegen, können besser auf Herausforderungen reagieren.

Stellen Sie dieses Denken auf den Kopf und konzentrieren Sie sich darauf, ein Ausgabeverhalten zu entwickeln, dass Happiness maximiert und Sie Ihren langfristigen Zielen nÀher bringt.

Eine andere Art Geld zu managen

Hier eine Strategie zum Managen der eigenen Finanzen mit dem Fokus „Happiness“:

Schauen Sie sich Ihre monatlichen Einnahmen einmal genauer an und legen Sie eine Obergrenze fĂŒr Ihre Ausgaben fest.

Erstellen Sie eine Liste der monatlich anfallenden zehn grĂ¶ĂŸten Ausgabeposten.

Erstellen Sie nun eine Reihenfolge dieser Ausgabeposten, sortiert danach, was Sie am glĂŒcklichsten macht.

Streichen Sie dann die drei letztplatzierten Posten vollstÀndig.

Kostspielig können auf die Dauer auch die kleinen Dinge des Lebens sein, wie der „Coffee-to-go“. Aber auf Dinge zu verzichten, ohne darauf zu achten, wie viel Happiness es Ihnen bringt, kann das VerhĂ€ltnis zu Geld schnell beschĂ€digen.

Denken Sie gut darĂŒber nach, wie Happy Sie ein Kauf macht. Fokussieren Sie sich nicht nur darauf, was Sie im Augenblick „Happy“ macht, sondern auch auf das, was Sie in Zukunft glĂŒcklicher machen wird.

Automatisieren Sie Einzahlungen (ganz gleich wie hoch) fĂŒr Ihre Investments, um sicherzustellen, dass Sie auf Kurs bleiben und langfristige Ziele ansteuern können. Dadurch werden Sie weniger dazu verleitet, das Geld anderweitig auszugeben.

Wenn Ihr Ziel zu anspruchsvoll wirkt, brechen Sie es herunter in kleinere Schritte oder Meilensteine, und feiern Sie es, wenn Sie einen davon erreichen. Nutzen Sie die glĂŒcklichen Augenblicke, um sich fĂŒr die großen Ziele zu motivieren.

Happiness – ein langfristiger Vorteil

Indem Sie Ihre GlĂŒcksfaktoren maximieren, können Sie sich auf Ihr jetzt und spĂ€ter hart verdientes Geld konzentrieren, ob es dabei nun um finanzielle UnabhĂ€ngigkeit, Reisen oder eine UnternehmensgrĂŒndung geht.

GlĂŒck sieht fĂŒr jeden Menschen anders aus. Daher ist es so wichtig, eine Beziehung zum Geld aufzubauen, die Sie glĂŒcklich macht und Ihnen dabei hilft, Ihre langfristigen Ziele zu erreichen.

Es sollte keine Last sein – Es ist Ihre Zukunft !

Seien wir ehrlich, Ihre persönlichen Finanzen sind nicht so kompliziert wie Atomphysik. Die Grundlagen sind so einfach, dass jeder die entsprechenden Konzepte in weniger als einem Tag verstehen kann – gib weniger aus, als Du einnimmst, und investiere das Geld!

Zu wissen, was man tun sollte und es wirklich zu tun jedoch, sind zwei unterschiedliche Dinge. Die meisten Menschen wissen, dass es eine schlechte Idee ist, wenn man mehr Geld ausgibt, als man einnimmt. Es hÀlt dennoch Millionen von Menschen nicht davon ab, Schulden zu produzieren.

In unserem nĂ€chsten Newsletter geben wir Ihnen ein paar Finanztipps, von denen ich wĂŒnschte, ich hĂ€tte sie mit 20 gekannt. Tipps, die das Potential haben Ihr Leben zu verĂ€ndern, sobald Sie sie annehmen.

 

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“Cost-Averaging”- Eine einfache Anlagestrategie.

Es gibt keine todsicheren Investments, die garantiert Gewinne erzielen können. Aber es gibt eins, das dem sehr nahe kommt.

Das nennt man Durchschnittskosten oder neudeutsch „cost-average”.

Die Durchschnittskosten beziehen sich auf das Investieren eines festen Geldbetrages in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden z.B. in Aktien.

Es funktioniert, weil Sie mehr Aktien kaufen, wenn sie billig sind und weniger, wenn sie es nicht sind. Solange Aktien nicht dauerhaft sinken, wird dieses System im Laufe der Zeit immer Gewinne abwerfen.

Der Punkt ist, wenn Sie monatlich gleichbleibende BetrÀge im Aktienmarkt investieren und dazu die Marktpreise fallen, dann kaufen Sie sich Ihr Engagement im Ausverkauf.

Das ist keine schlechte Sache!

Wie funktioniert „Cost-Averaging” ?

Wenn Sie Interesse an einer einfachen Anlagestrategie haben, sollten Sie die sogenannte „Cost-Average“ Anlagestrategie in Betracht ziehen.

„Cost-Averaging“(Durchschnittskosten) ist eine Anlagetechnik, bei der man regelmĂ€ĂŸig mit einen festgelegten Geldbetrag eine bestimmte Anlage wie z.B. Aktien kauft, unabhĂ€ngig vom jeweils aktuellen Aktienkurs.

Mit einem festen Betrag werden jeden Monat Aktien zu den jeweils aktuellen Kursen gekauft. Wenn die Aktienkurse fallen, wird mit dem festen Betrag eine höhere Anzahl von Aktien gekauft; wenn die Preise steigen, werden mit dem festen Betrag weniger Aktien erworben.

Der Anleger kauft also mehr Aktien, wenn die Preise niedrig sind, und weniger, wenn sie hoch sind.

Damit „Cost-Averaging“ effektiv funktioniert, mĂŒssen Sie möglichst ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum regelmĂ€ĂŸig investieren, unabhĂ€ngig von schwankenden Kursen.

Je nachdem, welche Anlageziele und welches Risikoprofil ein Anleger hat, können die monatlichen BeitrÀge auch in ein gemischtes Portfolio aus Investmentfonds, börsengehandelte Fonds (ETFs) und/oder Einzelaktien investiert werden.

„Cost-Averaging“ hilft dabei, die Ungewissheit bezĂŒglich des richtigen Zeitpunkts fĂŒr eine Investition zu eliminieren.

„Cost–averaging“ – in der Praxis


Sie könnten sich beispielsweise dafĂŒr entscheiden, jeden Monat € 100.– oder mehr zu investieren.

UnabhĂ€ngig davon, ob der Markt sich gut oder schlecht entwickelt, investieren Sie weiterhin jeden Monat zur gleichen Zeit € 100.–.

Ihre Investitionen laufen somit per „Autopilot“, so dass Sie keine Entscheidungen ĂŒber das Timing ihrer Investitionen treffen mĂŒssen.

Die Idee dahinter ist, fortlaufend zu investieren und Marktschwankungen zu nutzen, um den Preis, den Sie fĂŒr die gekauften Aktien bezahlen, zu „mitteln“.

Mit dieser Methode können Sie praktisch mehr Aktien kaufen, wenn die Kurse niedrig sind und weniger, wenn die Aktienkurse hoch sind.

Warum „Cost-Averaging“ gut mit börsengehandelten Fonds (ETFs) funktioniert.

Die GebĂŒhren, die Investmentfonds-Anleger fĂŒr die Investition in einen herkömmlichen Investmentfonds zahlen mĂŒssen, ist ein fester Prozentsatz des investierten Betrags, auch „Ausgabeaufschlag“ genannt.

Bei den ETF`s (exchange traded funds) gibt es keine AusgabeaufschlÀge, sondern nur die normalen Orderkosten wie beim Kauf von Einzelaktien.

Bei den meisten Direktbanken können sogar „ETF“-SparplĂ€ne ohne OrdergebĂŒhren eröffnet werden. Ein nahezu ideales Vehikel fĂŒr „Cost-average“ Strategien.

 

Beispiel:

Wenn Sie z.B. € 100.—jeden Monat in einen herkömmlichen Investment-fonds mit einem Ausgabeaufschlag in Höhe von 5 % investieren, zahlen Sie € 5.– fĂŒr jede Transaktion.

Wenn Sie € 100.—jeden Monat in Einzelaktien investieren und Ihre Bank z.B. eine MindestgebĂŒhr in Höhe von € 10.– pro Order berechnet, zahlen Sie eben € 10.–. Das wĂ€ren 100 % mehr an GebĂŒhren, als Ihre Investition in einen klassischen Fonds.

Bei ETF SparplĂ€nen ĂŒber Direktbanken fallen oftmals ĂŒberhaupt keine OrdergebĂŒhren an.

 

Das obige Beispiel zeigt auch, dass Sie bei Einzelaktien höhere BetrĂ€ge investieren sollten, um den Prozentsatz fĂŒr Kommissionen nach unten zu drĂŒcken.

Der provisionsfreie Kauf von ETFÂŽS (exchange traded funds) in Verbindung mit niedrigen AnlagebetrĂ€gen machen es fast jedem möglich sehr kostengĂŒnstig ein breit gestreutes Portfolio aufzubauen.

All dies ermöglicht Geringverdienern und jungen Investoren mit knappen Budgets, regelmĂ€ĂŸig z.B. € 25.– oder einen anderen Nominalbetrag zu investieren, ohne sich ĂŒber die Auswirkungen der Handelskosten Sorgen machen zu mĂŒssen.

„Cost-Averaging“ auch fĂŒr große Investitionen

„Cost-Averaging“ mit Investmentfonds ist natĂŒrlich keine Strategie, die nur fĂŒr die weniger Wohlhabenden attraktiv ist.

Wenn Sie einen großen Geldbetrag haben und alles auf einmal investieren, gehen Sie das Risiko ein, dass ein Teil Ihres Portfolios schrumpfenden FinanzmĂ€rkten zum Opfer fallen könnte.

„Cost-Averaging“ ist eine gute Lösung fĂŒr dieses Dilemma.

Um eine langfristige Strategie fĂŒr die Anlage großer Geldsummen zu ermöglichen, bieten viele Banken Anlegern die Möglichkeit, einen Einmalbetrag auf ein Geldmarktkonto einzuzahlen, von dem vorbestimmte BetrĂ€ge in festgelegten Intervallen automatisch investiert werden können.

Dies ist eine praktische und kosteneffiziente Lösung, mit der man Bedenken darĂŒber, große Geldmengen zur falschen Zeit zu investieren, zerstreuen kann.

Eine langfristige Strategie

„Cost-Averaging“ ist eine langfristige Strategie, unabhĂ€ngig von der Menge an Geld, die Sie investieren können.

Auch wenn die FinanzmĂ€rkte sich in einem stĂ€ndigen Wandel befinden, tendieren sie dazu, sich ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume in die gleiche allgemeine Richtung zu bewegen.

BĂ€ren- und BullenmĂ€rkte können Monate, wenn nicht sogar Jahre, dauern. Aufgrund dieser Trends ist „Cost-Averaging“ keine kurzfristige Strategie.

Schauen wir uns zum Beispiel einen Anleger an, der im Laufe eines Monats fĂŒnf mal Einzelaktien eines Unternehmens ordert.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass der Kaufpreis der Aktien bei jeder Transaktion identisch sein wird, ist es auch unwahrscheinlich, dass die Preise sich innerhalb eines so kurzen Zeitraums wesentlich voneinander unterscheiden.

Andererseits dĂŒrfte sich der Kurs eines bestimmten Wertpapiers im Laufe eines fĂŒnf bis zehn Jahre dauernden Marktzyklus einschließlich eines Bullen- und eines BĂ€renmarkts erheblich verĂ€ndern.

Fallstricke

Es gibt auch einige mögliche Fallstricke, die man beachten sollte.

„Cost-Averaging“ erfordert, dass Sie diszipliniert bleiben und regelmĂ€ĂŸig investieren, auch bei einem schrumpfenden Markt, was Ihre Standhaftigkeit als Anleger und eventuell Ihre finanziellen Ressourcen auf die Probe stellen kann.

Denken Sie auch daran: „Cost-Averaging“ garantiert keinen Gewinn und schĂŒtzt bei schrumpfenden MĂ€rkten nicht vor Verlusten

Das Fazit

Die Wahl von „Cost-Averaging“ als Anlagestrategie hĂ€ngt von Ihren Motiven ab.

Der passive Investitionsaspekt des „Cost-Averaging“ ist besonders attraktiv. Sie können Ihre Investitionen auf „Autopilot“ stellen.

Stellen Sie sich ein Portfolio zusammen, mit dem Sie sich wohl fĂŒhlen, und investieren Sie monatlich oder vierteljĂ€hrlich immer den gleichen Geldbetrag.

Wenn Sie konservativ investieren möchten, dann könnte eine „Cost-Averaging“ Strategie Ihnen möglicherweise den Vorteil bieten, den Sie brauchen, um Ihre langfristigen Ziele zu erreichen.

Wenn Sie ambitioniert genug sind, jedes Quartal noch etwas aktiver zu werden und etwas mehr Zeit zu investieren, dann ist die „Value-Averaging“-Methode eine Strategie, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Sie zielt darauf ab, noch etwas mehr zu investieren, wenn der Aktienkurs fĂ€llt, und noch weniger, wenn der Aktienkurs steigt.

„Value-averaging“ als Strategie ist mein persönlicher Favorit. Wir werden diese Strategie in einem gesonderten Artikel vorstellen und genauer erlĂ€utern.

 

 

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Disclaimer

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Was ist ein börsengehandelter Fond oder auch ETF („exchange traded fund“) genannt?

Viele Investoren fragen sich: “Was ist ein ETF?“

Außergewöhnlich ist, dass viele von ihnen bereits in diese spezielle Form eines Investmentfonds investiert haben, sie wissen es nur meistens gar nicht.

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fond (englisch: „exchange traded fund“). Diesen speziellen Typ eines Investmentfonds gibt es seit ca. Mitte der neunziger Jahre, aber sie wurden erst ungefĂ€hr ein Jahrzehnt spĂ€ter signifikant von Investoren genutzt.

Die klassischen Investmentfonds, die die meisten privaten Anleger aus Ihrer Bankberatung kennen, sind die aktiv gemanagten Investmentfonds und die passiv gemanagten Indexfonds. Diese klassischen Investmentfonds legen Ihre Gelder nicht nur in Einzelaktien an, sondern oftmals auch in ETFs.

Lassen Sie uns die Unterschiede genauer betrachten.

Was ist ein aktiv gemanagter Investmentfonds?

Es waren einmal vor langer, langer Zeit (hört sich wie der Beginn eines MÀrchens an, ist es aber nicht!) sehr gut betuchte und erfahrene Investoren, die genug Kapital hatten, um sich professionelle Hilfe zu holen.

„Sie warfen Ihr Kapital in einen Topf“ und ließen einen professionellen Manager die Investmententscheidungen treffen, also im Grunde eine gemeinsame Vermögensverwaltung. Der Investmentfonds war geboren.

Heutzutage legen viele Anleger aller GrĂ¶ĂŸenordnungen ihr Geld in aktiv gemanagte Investmentfonds an. Sie verlassen sich auf einen professionellen Berater, der aktiv, gegen eine GebĂŒhr, die Investments der Anleger managt.

Die Hoffnung der Investoren ist, dass das aktive Management ein besseres Ergebnis erzielt als die Wertentwicklung eines z.B. Aktienindex wie der DAX (Deutscher Aktienindex der 30 grĂ¶ĂŸten Konzerne in Deutschland).

Die Manager versuchen durch die verschiedensten Strategien, Gewinne in den MĂ€rkten zu generieren.

Was ist ein Indexfond?

Indexfonds wurden aufgelegt, weil die Investoren der Meinung waren, dass es viel wichtiger sei, langfristig in Aktien zu investieren, als das aktive Handeln von Aktienpositionen. Ganz nach dem Motto „Hin und Her macht Taschen leer“.

Ein Indexfonds bildet einen Index, wie zum Beispiel den Deutschen Aktienindex (DAX) nach. Der Fonds strebt an, sich wie der Vergleichsindex (das nennt man Benchmark) zu entwickeln.

Der Vorteil: Die laufenden Kosten sind geringer, weil die Aktienpositionen nicht laufend verĂ€ndert werden mĂŒssen.

Die Indexfonds versprechen somit niedrigere Kosten und in der Tat sind die laufenden Kosten geringer als bei aktiv gemanagten Fonds.

FĂŒr die AnhĂ€nger von Indexfonds gilt es als Torheit, die MĂ€rkte „schlagen“ zu wollen bzw. in aktiv gemanagte Fonds zu investieren. Es sei sehr schwer, den Markt mit individuellem „Stockpicking“ oder Investitionen in einen aktiv gemanagten Investmentfond (vor allem nach den anfallenden GebĂŒhren) langfristig zu schlagen.

Die RealitÀt scheint ihnen Recht zu geben. Die wenigsten aktiv gemanagten Fonds erzielen langfristig ein besseres Ergebnis als der Markt und schon gar nicht nach Abzug der Kosten!

Also ist es am besten, nach dem altbekannten Motto zu verfahren: „If you can`t beat ‘em, join ‘em“! Fakt ist, dass wahrscheinlich kein normaler Anleger den Markt langfristig schlagen kann. Aber man kann sich am Aktienmarkt mit Indexfonds beteiligen.

Es gibt hunderte Indexfonds. Jeder bildet seine eigene Benchmark (Aktienindexes, WĂ€hrungen, Rohstoffe, etc.) nach und das typischerweise mit geringeren Kosten als bei den aktiv gemanagten Fonds.

Was ist ein ETF?

Sie können sich den ETF als eine Form von einem Indexfonds vorstellen. Er verfolgt in diesem Sinne das gleiche Ziel: Anleger können in eine Benchmark (z.B. DAX) mit möglichst geringen Kosten investieren. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Klassische Fonds kassieren teils erhebliche AusgabeaufschlĂ€ge von bis zu 5 % der Anlagesumme beim Kauf, wĂ€hrend ETFs an der Börse wie eine Einzelaktie gekauft werden können und nur die normalen Orderkosten anfallen. Es gibt sogar einige Direktbanken, bei denen der Anleger nur sehr geringe OrdergebĂŒhren zahlen muss.

Vorteile der ETFs

ETFs haben die gleichen grundlegenden Vorteile wie alle Investmentfonds gegenĂŒber der Anlage in Einzelaktien:

Diversifikation!

Und das ist genau das, was jeder Anleger braucht. Langfristig reduziert das Aufteilen der Investments auf viele verschiedene Positionen das Risiko, ohne unbedingt die Rendite zu schmÀlern.

Sagen wir, Sie sind ein Fan einer bestimmten Branche wie erneuerbare Energien und wĂŒrden gerne in ihre Zukunft investieren. Sie könnten versuchen, sich Aktien von ein paar Unternehmen aus der Branche herauszusuchen.

Eine bessere Strategie wĂ€re es, einen ETF zu kaufen, der den Index des Sektors verfolgt. Auf diesem Weg wĂ€ren Sie besser vor Schwankungen geschĂŒtzt, denen ein paar Unternehmen in dem Sektor unterliegen könnten. Des Weiteren machen Sie nur eine Transaktion anstatt mehrere, was Ihnen OrdergebĂŒhren spart.

Benutzerfreundlichkeit

ETFs können zu jeder Tageszeit gekauft oder verkauft werden, genau wie Einzelaktien. Klassische Investmentfonds dagegen werden nur einmal am Ende jedes Handelstages bewertet. Wenn Sie langfristig investieren, macht das nicht wirklich etwas aus. Wie auch immer, es ist schön zu wissen, dass man normalerweise zu jeder Zeit wÀhrend eines Handelstages aus einem ETF aussteigen kann.

Offene BĂŒcher

Nochmal: Da Sie einen Index wie z.B. den DAX verfolgen, wissen Sie normalerweise genau, was der ETF beinhaltet. Bei den traditionellen Investmentfonds werden die einzelnen Positionen nur halbjÀhrlich in den Verkaufsprospekten veröffentlicht.

Der Jugendfaktor

Diversifikation ist eines der Grundprinzipien beim Investieren. Das bedeutet, dass ein Anleger Kapital auf viele unterschiedliche Investments aufteilt, um das Risiko zu verteilen.

Es gibt viele verschiedene Investments, die man wĂ€hlen kann. Dazu braucht man aber auch  ausreichend viel Kapital. Das kann fĂŒr jĂŒngere Anleger eine besondere Herausforderung sein, weil sie möglicherweise erst geringe Ersparnisse haben, die langfristig investiert werden sollen.

ETFs machen es möglich, auch mit wenig Kapital kostengĂŒnstig ein diversifiziertes Depot aufzubauen. Sie bieten eine große Vielfalt, die jede erdenkliche Asset-Klasse wie Aktien, Anleihen, Immobilien, WĂ€hrungen, Rohstoffe, etc. abdeckt. Das breite Spektrum an ETFs (exchange traded fund, deutsch: börsengehandelter Fond) bedeutet, dass ein Investor ein diversifiziertes Portfolio mit wesentlich geringeren Kapitalaufwand aufbauen kann, als es in der Vergangenheit erforderlich gewesen wĂ€re.

Ein Beispiel: Ein Student möchte erste Ersparnisse in Höhe von 2.500 Euro langfristig anlegen. Er möchte den grĂ¶ĂŸten Teil in deutsche Aktien, einen kleineren Teil in Gold und den Rest in erneuerbare Energie investieren. WĂ€hrend ein solches Portfolio in der Vergangenheit (insbesondere bevor es Rohstoff- und WĂ€hrungs-ETFs gab) einen wesentlich höheren Kapitalaufwand erfordert hĂ€tte, kann er nun sein Portfolio durch ETFs aufbauen.

Er könnte 1.500 Euro in einen DAX-Index ETF investieren und 500 Euro in jeweils ein Gold ETF und ein Sektor ETF.

Sollten Sie in ETFs investieren?

ETFs sind immer noch relativ jung in der Welt der Investments, aber die vielen Vorteile, die sie mit sich bringen, sollten nicht ignoriert werden.

Alles in allem machen die vielen Vorteile der ETFs, wie deren breites Anlagespektrum, deren hohe LiquiditĂ€t, deren kostengĂŒnstiges Management und die vielen Innovationen, ETFs zu einer idealen Anlageform, nicht nur fĂŒr junge Investoren.

Wie man einen guten Deal bei ETFs bekommt

Sie können ETFs ĂŒberall dort kaufen, wo man auch Aktien kaufen kann. Überall dort, wo ein Wertpapierdepot gefĂŒhrt wird, auch bei Ihrer Hausbank.

ETFs werden genauso wie Einzelaktien ĂŒber die Börse geordert. Am besten fahren Sie bei den Direkt- oder Online-Banken. Dort sind die Orderkosten sehr gering.

Manche fĂŒhren KĂ€ufe von ETFs unter bestimmten Bedingungen sogar kostenfrei aus. Aber aufgepasst: Einige Institute bieten dann auch nur eine eingeschrĂ€nkte Auswahl an. Stellen Sie sicher, dass Sie aus dem Vollen schöpfen können, bevor Sie sich fĂŒr ein Institut entscheiden. Achten Sie darauf, dass das Institut alles anbietet, was Sie suchen. Sie sollten zumindest die grĂ¶ĂŸten und weit verbreiteten ETFs im Angebot haben.

Sie wollen in einen qualitativ hochwertigen ETF investieren?

Gehen Sie genauso vor, als wenn Sie einen klassischen Fonds kaufen wĂŒrden. Eine Strategie sollte durch einen fachlich versierten Berater als Grundlage fĂŒr Ihr Depot entworfen werden, in der Ihre WĂŒnsche und Ziele, Ihre Risikobereitschaft und viele anderen Kriterien einfließen sollten. Das kennen Sie bereits, wenn Sie schon einmal ein qualifiziertes AnlagegesprĂ€ch bei Ihrer Hausbank gefĂŒhrt haben.

Nicht alle ETFs bilden einen Index wie z.B. den deutschen Aktienindex (DAX) nach. Manche ETFs sind inzwischen zu aktiven gemanagten Fonds mutiert. Seien Sie bei der Auswahl vorsichtig. Wenn Sie die Kostenvorteile der ETFs nutzen möchten, ist es am besten, wenn Sie sich auf die großen Fonds konzentrieren. Die, die das höchste Handelsvolumen an der Börse haben und deren Wertentwicklung einen Index bereits in der Vergangenheit am genauesten abbilden konnten.

Schauen Sie sich die Kosten eines ETFs vorher genau an. Das sogenannte „expense ratio“ sagt Ihnen, wie viel der ETF kostet. Den Betrag zahlen Sie letztendlich jedes Jahr fĂŒr das Verwalten Ihrer Gelder. Diese Kosten enthalten nicht Ihre Orderkosten, die Sie eventuell fĂŒr den Kauf oder Verkauf zahlen mĂŒssen.

ETFs haben in der Regel ein „expense ratio“ von 0.25 % bis 0,80 % pro Jahr, was bedeutet, dass der Fond Sie 2,50 Euro bis 8 Euro GebĂŒhren pro Jahr fĂŒr jede 1.000 Euro, die Sie anlegen, kostet. Der durchschnittliche traditionelle Investmentfond kostet Sie ca. 0,8 % bis 2 % ( 8 Euro bis 20 Euro je angelegte 1.000 Euro pro Jahr).

Schauen Sie genau hin!

Vermeiden Sie exotische ETFs, die in der Regel teurer und meistens noch nicht lange im Markt sind. Vermeiden Sie diese Fonds, außer wenn Sie wirklich wissen, was Sie tun!

 

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Mein Name ist Thomas Vetter, Honorar-Finanzanlagenberater und Blogger –  â€žGo-Financial.Net“. Unsere Mission ist einfach: Wir geben unseren Lesern die Informationen und Inspiration, die Sie brauchen um Ihre Schulden zu beseitigen, Ihr Vermögen aufzubauen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen, was auch immer sie sind.

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