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Was die 20 – 30 Jährigen beachten sollten, um finanziell erfolgreich zu werden…

Twen, Selfie

Hier ein paar Tipps, die helfen sollen finanziell erfolgreicher zu werden.

Konzentriert Euch auf das Verdienen

Im heutigen wirtschaftlichen Umfeld könnt Ihr euren Weg zur finanziellen Unabhängigkeit nicht durch sparen erreichen. Ihr solltet Euch erst einmal darauf konzentrieren Euren Verdienst in einzelnen kleinen Schritten zu steigern.

Mehr Geld zu verdienen ist oft leichter gesagt als getan, aber es gibt mehr als genug Möglichkeiten und Gelegenheiten. Geht in kleinen Schritten vor und klettert die Leiter hoch – vor allen auch im Verdienst.

Lasst Euch nicht ausnutzen mit sogenannten kostenlosen Praktika. Engagiert Euch und es wird voran gehen!

Spart, um zu investieren, nicht um zu sparen

Der einzige Grund, warum man Geld in jüngeren Jahren sparen sollte, ist: Investieren !!!

Gebt das Geld auf diesen Konten niemals aus, nicht einmal für einen Notfall. Dadurch werdet Ihr dazu „gezwungen“ Euer Einkommen zu erhöhen (siehe Schritt 1). Bis zum heutigen Tag bin ich mindestens zweimal im Jahr „pleite“, weil ich meine Überschüsse investiere und das investierte Geld nicht mehr anrühre.

Investieren ist nicht so kompliziert wie wir es uns oft vorstellen. Der einfachste Weg ist es regelmäßig einen bestimmten Betrag z.B. auf monatlicher Basis in Investmentprodukten anzulegen.

Falls noch Geld übrig bleibt, könnt Ihr kleinere Beträge in sogenannten „beaten down markets“ investieren. Das sind z.B. Branchen, die momentan nicht in der Gunst der Anleger stehen, wie z.B. die Bauindustrie der USA zur Zeit der Finanzmarktkrise 2008/2009. Langfristig können solche Investments wie ein „Turbo“ wirken.

Hierfür eignen sich insbesondere kostengünstige Aktienfonds, sogenannte ETF (exchange traded funds).

Der Schlüssel zum Erfolg

Um Geld konsequent zur Seite zu legen, müsst Ihr den Vorgang automatisieren. Auf diese Weise werdet Ihr das Geld nie zu Gesicht bekommen. Dadurch seid Ihr dazu verdonnert, ohne dieses Geld auszukommen.

Benötigt Ihr Inspiration, um mehr beiseite zu legen und weniger auszugeben?

Holt Euch Hilfe und informiert Euch über Tipps und Strategien von erfolgreichen Menschen aus Eurem persönlichen Umfeld. Am besten diejenigen, die genügend Vermögen angesammelt haben. Diejenigen, die bereits im Alter von 40 bis 50 Jahren finanziell unabhängig sind.

Startet mit kleinen Beträgen. Hier gilt: Weniger ist mehr…..Aber startet !!!

Zeigt Entschlossenheit

Habt keine Angst Entscheidungen zu treffen.

Konzentration und Aufmerksamkeit ist eine begrenzte Ressource. Es kommt der Zeitpunkt an dem Konzentration und Aufmerksamkeit in der täglichen Arbeit nachlassen. Insbesondere durch viele kleinteilige Aufgaben, die gerade am Anfang täglich zu meistern sind.

Vorsicht! Die Ergebnisse Eurer Arbeit leiden darunter.

Ihr solltet so früh wie möglich anfangen Aufgaben zu delegieren und/oder einfache Aufgaben zu automatisieren.

Ein Beispiel:
Durch attraktive Websites und Shops lassen sich Kauf- und Bezahlvorgänge von Kunden nahezu komplett automatisieren.

Schaltet so viele Aufgaben wie möglich auf Autopilot!

Lernt die richtigen Risiken einzugehen und zu managen

Bevor Ihr sechsstellige Regionen erreichen könnt, müsst Ihr viele Risiken eingehen. Das erfordert viel Vertrauen in sich selbst und andere, aber man kommt nicht drumherum.

„It is the repetition off affirmations that leads to believe. And once that belief becomes a true conviction, things begin to happen…..(Mohammad Ali alias Casius Clay)

Echter Glauben an sich ist zu wissen, dass das, was Ihr wollt, irgendwann passieren wird.

Im „Spiel des Gewinnens“ ist es wichtig die Fähigkeit zu erlernen, sich mit Unsicherheiten und Risiken nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und mit Augenmaß zu agieren. Denn eingegangende Risiken lassen sich managen und sind somit beeinflussbar.

Ziele aufs Große, nicht aufs Kleine

Der größte Fehler, den ich in meiner Laufbahn begangen habe, war, dass ich nicht groß genug dachte und meine Ziele zu klein waren.

Ich möchte Euch ermutigen, weiter zu gehen. Wagt Euch weiter aus Eurer „Comfort-zone“! Setzt Euch ruhig große Ziele!

Es gibt keinen Mangel an Geld auf diesem Planeten, nur ein Mangel an Menschen, die groß genug denken und einen gewichtigen Teil davon abhaben wollen.

Meistert die „Soft Skills“ und kooperiert mit anderen

Erfolgreich zu sein verlangt genau so viel soziale Kompetenzen und Charme, wie es auch Strategie verlangt.

Die meisten Menschen verlieren im Laufe der Zeit ihre Ziele, Positionen und damit einhergehend auch Ihre Chancen aus dem Auge. Dafür gibt es dann immer 1001 Gründe.

Menschen mögen keine Egomanen. Es ist immer einfacher ehrlich und offen miteinander umzugehen, auch wenn es mal unangenehm werden kann.

Also sei kein Egomane!

Allerdings gibt es da eine feine Linie zwischen „fair zu kooperieren“ und „ausgenutzt zu werden“.

Der Umgang mit Menschen ist das wichtigste Attribut. Niemand kann erfolgreich werden, ohne zu wissen, wie man mit Menschen selbstbewusst umgeht. Manchmal muss man sich aber eben auch mal energisch durchsetzen.

Lasst Euch blicken!

Niemand kann Euch Erfolg garantieren, aber wenn Ihr meine Ratschläge beachtet, wird das Eure Chancen nicht mindern…

 

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Willkommen bei Go-Financial.Net – Nicht das gewöhnliche Bla-Bla . . .

Mein Name ist Thomas Vetter, Honorar-Finanzanlagenberater und Blogger –  „Go-Financial.Net“. Unsere Mission ist einfach: Wir geben unseren Lesern die Informationen und Inspiration, die Sie brauchen um Ihre Schulden zu beseitigen, Ihr Vermögen aufzubauen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen, was auch immer sie sind.

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In unserem Blog geben wir Ihnen Anregungen, Ideen und Tipps + Tricks für den finanziellen Erfolg – und das möglichst verständlich. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Artikel gibt die Meinung der Verfasser wieder und ist keine Beratung.

Für die zugrunde liegenden Annahmen oder Berechnungen wurde große Sorgfalt angewandt. Sämtliche Daten und Angaben stellen keine rechtlichen Grundlagen dar. Sie dienen lediglich der Visualisierung und Vereinfachung.­  Eine Haftung für die Richtigkeit der Daten und Annahmen bzw. den Artikel insgesamt ist ausgeschlossen. Sie sollten für Ihre Beratung einen Fachberater für Finanzdienstleistungen, einen Steuerberater und/oder den Fachberater Ihrer Hausbank heranziehen, der Sie umfassend über Chancen und Risiken aufklären kann.

Die eigene Vorsorge – 5 Wahrheiten

Abgeschirmt
Schirm

Für die meisten von uns ist es schon schwer genug, für Zeiträume größer als 6 Monate zu planen — z. B. für den Urlaub.

Wie auf alles in der Welt soll man mit so weit entfernten Dingen umgehen können wie die eigene finanzielle Altersvorsorge oder auch finanzielle Freiheit?

Wie wir wissen, müssen Sie sich mit komplizierten Entscheidungen — und zwar viele davon gleichzeitig — befassen.

Wie auch immer. Wenn man sich keiner Illusion hingeben will, sind die Regeln eigentlich relativ einfach.

Hier sind die 5 Wahrheiten, die Sie vorbereiten sollen, wenn die Zukunft zur Realität wird.

Dies ist nicht die Pension der Eltern!

Denken Sie 30 – 40 Jahre zurück. Die Wirtschaft wuchs ständig. Die Anzahl der Arbeitslosenzahl war überschaubar. Die ältere Generation konnte sich auf das „Drei-Säulen-Modell“ verlassen:

– staatliche Vorsorge (B/Versorgungswerke)
– arbeitgeberfinanzierte betriebliche Versorgungszusagen
– eigene Vermögensbildung (Haus, Versicherungen, Investments —
quasi „steuerfrei“).

Die Lebenserwartung lag im Schnitt bei ca. 76 Jahren. Die Herren erreichten in der Regel das Alter nicht.

Ihre Versorgung wird ganz anders aussehen. Sie leben länger und nicht nur Sie!

Sie werden dazu einen wesentlich aktiveren Lifestyle haben. Ihre Eltern konnten mit ca. 65 % des letzten Nettoeinkommens leben. Das wird wahrscheinlich für Sie nicht reichen.

Sie können sich nur auf sich selbst verlassen.

Wenn die Vorsorge in Deutschland auf dem „3-Säulen-Modell“ basiert, so lassen Sie uns die Statik des Gebäudes mal genauer unter die Lupe nehmen.

Schauen wir mal, welche Säule das Gebäude aufrecht halten kann.

Staatliche Vorsorgesysteme

In 2014 betrug die durchschnittliche jährliche Rente ca. 10.200 €. Mit anderen Worten der Betrag reicht gerade für die lebensnotwendigen Ausgaben (wenn überhaupt).

Glauben Sie nicht, dass sich das zum Positiven ändern wird. Im Gegenteil. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, werden entweder die Benefits aus dieser Säule geringer oder die Steuern steigen oder beides zusammen.

Für die, die schon in Rente sind bzw. unmittelbar vor der Pensionierung stehen, sind die Renten relativ sicher. Alle anderen sollten sich jedoch nicht auf die Rentenbescheide der BFA/LVA verlassen.

Denn, was zu schön aussieht, ist es dann vielleicht auch, um wahr zu sein.

Betriebliche Altersvorsorge der Arbeitgeber

Wenn Sie heute eine arbeitgeberfinanzierte Versorgungszusage erhalten wollen, müssen Sie erst einmal eine Firma finden, die so etwas ihren Arbeitnehmern anbietet. Davon gibt es heute nicht mehr so viele.

Wenn Sie dann einer der Glücklichen sind, werden Sie feststellen, dass die Höhe der Zusage meistens an Faktoren wie „Betriebszugehörigkeit“ und „Höhe des Gehalts“ geknüpft ist.

Seitdem die Arbeitswelt mobiler geworden ist, sind die Meisten von den Glücklichen nicht mehr lange genug bei einer Firma tätig, um einen signifikanten Benefit zu bekommen. Oftmals sind diese Zusagen auch nicht adjustiert, um Inflation auszugleichen.

Eigenes Vermögen bilden

Eine Säule, die Ihr Gebäude der Altersvorsorge aufrechterhalten kann. Das Vermögen, über das Sie selbst die größtmögliche Kontrolle haben.

Während die ersten beiden Säulen unseres Gebäudes bereits „Risse“ haben, ist die dritte Säule so stark, wie Sie diese werden lassen.

Die gute Nachricht ist, die Entscheidung — zu investieren oder nicht — wird den größten Einfluss auf Ihr Leben nach der Arbeit haben.

Es ist nie zu früh — Es ist nie zu spät.

Man kann noch so viele Worte verlieren über die Faktoren, die die Höhe Ihrer Versorgung beeinflussen. Anstatt dessen soll folgende Grafik Klarheit schaffen:

Ein früher Start lohnt sich!

5.000 € werden jährlich über 10 Jahre in z.B. Aktien investiert. Ansonsten werden keine weiteren Investitionen mehr getätigt. Angenommene Rendite 9 % p. a.

 

Vorsorge 5 Wahrheiten

Obwohl jeder Investor den gleichen Betrag investiert hat, haben Sie erheblich unterschiedliche Vermögen mit 65 Jahren. Investor A hat mit 25 Jahren begonnen 5.000 Euro jährlich über 10 Jahre zu investieren. Für die nächsten 30 Jahre hat Investor A keine weiteren Einzahlungen mehr vorgenommen und auch kein Geld entnommen. Er ließ das Geld einfach nur „arbeiten“.

Investor B hingegen fing mit 35 Jahren an 5.000 Euro jährlich bis zum 45 Lebensjahr zu investieren. Wie Sie sehen können, ist die Differenz zum 65. Lebensjahr erheblich. Investor A hat mehr als das doppelte Vermögen als Investor B gebildet. Jeder Investor hat mehr als doppelt so viel Vermögen, wie der Investor, der 10 Jahre später gestartet ist.

Folgende 3 Faktoren sind in Ihrer Kontrolle.

Den Betrag, den Sie investieren, die Rendite, die Sie erzielen können, und die Anzahl der Jahre, die Ihr Investment wachsen kann.

Je eher Sie beginnen, desto größer wird Ihr Vermögen!

Investments — Langfristig die höheren Renditechancen.

Aktien schlagen langfristig Anleihen, aber nicht ohne Rückschläge.

Marktrisiko, die Chance, Geld zu verlieren, und Rendite, die Chance, Geld zu verdienen, gehen Hand in Hand an den Wertpapiermärkten.

Im Großen und Ganzen sind Abwärtsbewegungen jedoch von kürzerer Natur. Das gilt besonders für die Aktienmärkte, weshalb viele Anleger den Aktienmarkt als riskant ansehen.

Man kann beobachten, wie die Aktienmärkte jeden Tag schwanken. Manchmal geht es kräftig „bergab“. Aber die Vergangenheit zeigt, dass die Entwicklung auf den Aktienmärkten langfristig in die positive Richtung geht.

Untersuchungen zeigen („Stocks for the long run“, Jeremy Siegel, USA), dass für jede roulierende 5 Jahresperiode von 1802 bis 2002 (also 1802-1807,1803-1808 usw.) Aktien die Anleihe zu 80 % schlagen. Aktien schlagen Anleihen zu 90 % bei 10-Jahresperioden und nahezu zu 100 % bei 30-Jahresperioden.

Außerdem sind Aktien langfristig inflationsausgleichend, was normale Anleihen nicht bieten können.

Denken Sie an Ihre Vorsorge. Wann gehen Sie in Pension? In 10, 20 oder 30 Jahren? Wenn Sie schon in Pension sind, wie lange muss Ihr Geld reichen?

Wie haben Sie Ihr Geld investiert? Können Sie den größten Teil langfristig wachstumsorientiert (Aktien, etc.) anlegen oder brauchen Sie stabile und ausschüttungsorientierte (Anleihe, etc.) Investments. Der Anlagemix (asset-allocation) muss zur jeweiligen persönlichen Situation passen.

Letztendlich müssen Sie selbst bei all Ihren Investmententscheidungen noch ruhig schlafen können. Sie sollten aber auch langfristig ordentliche Renditen einfahren.

Ein Unterfangen, welches Sie allein mit Festgeld und Anleihen nicht realisieren können.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Geld langfristig zur Hauptsache in Festgeld/Anleihen gut aufgehoben ist, dann wird im Alter eher der Gemüseeintopf auf der Speisekarte stehen.

Nicht, weil Sie das so wollen, sondern weil Sie müssen.

Wenn der Finanzminister Ihnen den kleinen Finger anbietet, greifen Sie die ganze Hand!

Zum Schluss noch ein paar Worte zu staatlichen/steuerlichen Sonderprogrammen.

Hier sollten Sie eine Eigenschaft an den Tag legen, die bei anderen Entscheidungen im Leben in der Regel nicht positiv ist.

Seien Sie gierig!!!

Es gibt eine Menge Investmentpläne, die Ihnen steuerliche Vergünstigungen oder stattliche Zuschüsse gewähren. Solche Programme senken Ihre Steuerlast oder bescheren direkte Zuschüsse. Da fließt „Euro für Euro“ in Ihr Vermögen, welches sonst beim Staat landet.

Hinzu kommt, dass Ihr Kapital in diesen Plänen während der Investitionsphase ohne Abgaben arbeiten kann. Dank des Zinseszinseffekts ein lohnendes Geschäft.

Und Drittens, vielleicht zahlt Ihr Arbeitgeber auch noch etwas dazu, denn er hat bei speziellen Arbeitnehmerprogrammen einen eigenen finanziellen Vorteil, den er oftmals an die Arbeitnehmer weitergibt.

Sie müssen nur das „richtige“ Gespräch mit Ihm führen.

Noch einmal, greifen Sie zu, und zwar kräftig …

Diese „5 Wahrheiten“ soll Ihnen eine Hilfestellung sein, was bei Ihrer Vorsorge wirklich wichtig ist.

 

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Willkommen bei Go-Financial.Net – Nicht das gewöhnliche Bla-Bla . . .

Mein Name ist Thomas Vetter, Honorar-Finanzanlagenberater und Blogger –  „Go-Financial.Net“. Unsere Mission ist einfach: Wir geben unseren Lesern die Informationen und Inspiration, die Sie brauchen um Ihre Schulden zu beseitigen, Ihr Vermögen aufzubauen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen, was auch immer sie sind.

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In unserem Blog geben wir Ihnen Anregungen, Ideen und Tipps + Tricks für den finanziellen Erfolg – und das möglichst verständlich. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Artikel gibt die Meinung der Verfasser wieder und ist keine Beratung.

Für die zugrunde liegenden Annahmen oder Berechnungen wurde große Sorgfalt angewandt. Sämtliche Daten und Angaben stellen keine rechtlichen Grundlagen dar. Sie dienen lediglich der Visualisierung und Vereinfachung.­  Eine Haftung für die Richtigkeit der Daten und Annahmen bzw. den Artikel insgesamt ist ausgeschlossen. Sie sollten für Ihre Beratung einen Fachberater für Finanzdienstleistungen, einen Steuerberater und/oder den Fachberater Ihrer Hausbank heranziehen, der Sie umfassend über Chancen und Risiken aufklären kann.

 

Geld und Happiness – Geht das zusammen?

Lachen Frau

Der Sommer ist da mit viel Sonne und Lebensfreude. Was liegt da näher einmal über unsere Beziehung zum Geld nachzudenken. Passt Geld und Happiness zusammen?

 Wie Sie Ihre Beziehung zu Geld verändern können

Ein Schlüsselproblem beim Managen der eigenen Finanzen und Investitionen, ist es, dass Menschen Geld nicht notwendigerweise mit Happiness in Verbindung bringen.

Viele Menschen denken, dass sie glücklicher wären, wenn sie mehr Geld hätten und nicht mehr arbeiten müssten. Doch wenn es darum geht, Geld aktiv zu managen, zu sparen und zu investieren, dann ist Happiness nicht das erste Wort, das einem einfällt. Es erscheint eher als lästige Pflicht.

Eine glückliche und gesunde Beziehung zu Geld aufzubauen ist allerdings essentiell. Glückliche Menschen sind nicht nur gesünder (das allein spart schon einiges an Geld), sondern haben auch eine positive Grundeinstellung, die es leichter macht, die eigenen Finanzen erfolgreich zu managen.

Eine positive Grundeinstellung und eine klare Konzentration auf seine Ziele kann Menschen die Willenskraft verleihen mit schlechten Gewohnheiten zu brechen, wie z.B. zu viel Geld auszugeben.

Happiness ist vielleicht der am wenigsten verstandene Antrieb für Leistung und Performance.

Zum einen glauben Menschen, dass Erfolg dem Glück vorausgeht. Doch Erfolg ist ein bewegliches Ziel. Sobald es erreicht wird, werden neue größere Ziele gesetzt. Happiness, das sich aus Erfolg ergibt, ist ein flüchtiges Glück.

Dieser Gedankengang ist sehr verbreitet, insbesondere, wenn es um Geld geht: “Wenn ich meine Hypotheken endlich zurückgezahlt habe, kann ich Geld sparen und investieren“.

In Wirklichkeit funktioniert es genau andersherum: Menschen, die eine positive Grundeinstellung pflegen, können besser auf Herausforderungen reagieren.

Stellen Sie dieses Denken auf den Kopf und konzentrieren Sie sich darauf, ein Ausgabeverhalten zu entwickeln, dass Happiness maximiert und Sie Ihren langfristigen Zielen näher bringt.

Eine andere Art Geld zu managen

Hier eine Strategie zum Managen der eigenen Finanzen mit dem Fokus „Happiness“:

Schauen Sie sich Ihre monatlichen Einnahmen einmal genauer an und legen Sie eine Obergrenze für Ihre Ausgaben fest.

Erstellen Sie eine Liste der monatlich anfallenden zehn größten Ausgabeposten.

Erstellen Sie nun eine Reihenfolge dieser Ausgabeposten, sortiert danach, was Sie am glücklichsten macht.

Streichen Sie dann die drei letztplatzierten Posten vollständig.

Kostspielig können auf die Dauer auch die kleinen Dinge des Lebens sein, wie der „Coffee-to-go“. Aber auf Dinge zu verzichten, ohne darauf zu achten, wie viel Happiness es Ihnen bringt, kann das Verhältnis zu Geld schnell beschädigen.

Denken Sie gut darüber nach, wie Happy Sie ein Kauf macht. Fokussieren Sie sich nicht nur darauf, was Sie im Augenblick „Happy“ macht, sondern auch auf das, was Sie in Zukunft glücklicher machen wird.

Automatisieren Sie Einzahlungen (ganz gleich wie hoch) für Ihre Investments, um sicherzustellen, dass Sie auf Kurs bleiben und langfristige Ziele ansteuern können. Dadurch werden Sie weniger dazu verleitet, das Geld anderweitig auszugeben.

Wenn Ihr Ziel zu anspruchsvoll wirkt, brechen Sie es herunter in kleinere Schritte oder Meilensteine, und feiern Sie es, wenn Sie einen davon erreichen. Nutzen Sie die glücklichen Augenblicke, um sich für die großen Ziele zu motivieren.

Happiness – ein langfristiger Vorteil

Indem Sie Ihre Glücksfaktoren maximieren, können Sie sich auf Ihr jetzt und später hart verdientes Geld konzentrieren, ob es dabei nun um finanzielle Unabhängigkeit, Reisen oder eine Unternehmensgründung geht.

Glück sieht für jeden Menschen anders aus. Daher ist es so wichtig, eine Beziehung zum Geld aufzubauen, die Sie glücklich macht und Ihnen dabei hilft, Ihre langfristigen Ziele zu erreichen.

Es sollte keine Last sein – Es ist Ihre Zukunft !

Seien wir ehrlich, Ihre persönlichen Finanzen sind nicht so kompliziert wie Atomphysik. Die Grundlagen sind so einfach, dass jeder die entsprechenden Konzepte in weniger als einem Tag verstehen kann – gib weniger aus, als Du einnimmst, und investiere das Geld!

Zu wissen, was man tun sollte und es wirklich zu tun jedoch, sind zwei unterschiedliche Dinge. Die meisten Menschen wissen, dass es eine schlechte Idee ist, wenn man mehr Geld ausgibt, als man einnimmt. Es hält dennoch Millionen von Menschen nicht davon ab, Schulden zu produzieren.

In unserem nächsten Newsletter geben wir Ihnen ein paar Finanztipps, von denen ich wünschte, ich hätte sie mit 20 gekannt. Tipps, die das Potential haben Ihr Leben zu verändern, sobald Sie sie annehmen.

 

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Für die zugrunde liegenden Annahmen oder Berechnungen wurde große Sorgfalt angewandt. Sämtliche Daten und Angaben stellen keine rechtlichen Grundlagen dar. Sie dienen lediglich der Visualisierung und Vereinfachung.­  Eine Haftung für die Richtigkeit der Daten und Annahmen bzw. den Artikel insgesamt ist ausgeschlossen. Sie sollten für Ihre Beratung einen Fachberater für Finanzdienstleistungen, einen Steuerberater und/oder den Fachberater Ihrer Hausbank heranziehen, der Sie umfassend über Chancen und Risiken aufklären kann.

 

“Cost-Averaging”- Eine einfache Anlagestrategie.

laptop

Es gibt keine todsicheren Investments, die garantiert Gewinne erzielen können. Aber es gibt eins, das dem sehr nahe kommt.

Das nennt man Durchschnittskosten oder neudeutsch „cost-average”.

Die Durchschnittskosten beziehen sich auf das Investieren eines festen Geldbetrages in regelmäßigen Abständen z.B. in Aktien.

Es funktioniert, weil Sie mehr Aktien kaufen, wenn sie billig sind und weniger, wenn sie es nicht sind. Solange Aktien nicht dauerhaft sinken, wird dieses System im Laufe der Zeit immer Gewinne abwerfen.

Der Punkt ist, wenn Sie monatlich gleichbleibende Beträge im Aktienmarkt investieren und dazu die Marktpreise fallen, dann kaufen Sie sich Ihr Engagement im Ausverkauf.

Das ist keine schlechte Sache!

Wie funktioniert „Cost-Averaging” ?

Wenn Sie Interesse an einer einfachen Anlagestrategie haben, sollten Sie die sogenannte „Cost-Average“ Anlagestrategie in Betracht ziehen.

„Cost-Averaging“(Durchschnittskosten) ist eine Anlagetechnik, bei der man regelmäßig mit einen festgelegten Geldbetrag eine bestimmte Anlage wie z.B. Aktien kauft, unabhängig vom jeweils aktuellen Aktienkurs.

Mit einem festen Betrag werden jeden Monat Aktien zu den jeweils aktuellen Kursen gekauft. Wenn die Aktienkurse fallen, wird mit dem festen Betrag eine höhere Anzahl von Aktien gekauft; wenn die Preise steigen, werden mit dem festen Betrag weniger Aktien erworben.

Der Anleger kauft also mehr Aktien, wenn die Preise niedrig sind, und weniger, wenn sie hoch sind.

Damit „Cost-Averaging“ effektiv funktioniert, müssen Sie möglichst über einen längeren Zeitraum regelmäßig investieren, unabhängig von schwankenden Kursen.

Je nachdem, welche Anlageziele und welches Risikoprofil ein Anleger hat, können die monatlichen Beiträge auch in ein gemischtes Portfolio aus Investmentfonds, börsengehandelte Fonds (ETFs) und/oder Einzelaktien investiert werden.

„Cost-Averaging“ hilft dabei, die Ungewissheit bezüglich des richtigen Zeitpunkts für eine Investition zu eliminieren.

„Cost–averaging“ – in der Praxis…

Sie könnten sich beispielsweise dafür entscheiden, jeden Monat € 100.– oder mehr zu investieren.

Unabhängig davon, ob der Markt sich gut oder schlecht entwickelt, investieren Sie weiterhin jeden Monat zur gleichen Zeit € 100.–.

Ihre Investitionen laufen somit per „Autopilot“, so dass Sie keine Entscheidungen über das Timing ihrer Investitionen treffen müssen.

Die Idee dahinter ist, fortlaufend zu investieren und Marktschwankungen zu nutzen, um den Preis, den Sie für die gekauften Aktien bezahlen, zu „mitteln“.

Mit dieser Methode können Sie praktisch mehr Aktien kaufen, wenn die Kurse niedrig sind und weniger, wenn die Aktienkurse hoch sind.

Warum „Cost-Averaging“ gut mit börsengehandelten Fonds (ETFs) funktioniert.

Die Gebühren, die Investmentfonds-Anleger für die Investition in einen herkömmlichen Investmentfonds zahlen müssen, ist ein fester Prozentsatz des investierten Betrags, auch „Ausgabeaufschlag“ genannt.

Bei den ETF`s (exchange traded funds) gibt es keine Ausgabeaufschläge, sondern nur die normalen Orderkosten wie beim Kauf von Einzelaktien.

Bei den meisten Direktbanken können sogar „ETF“-Sparpläne ohne Ordergebühren eröffnet werden. Ein nahezu ideales Vehikel für „Cost-average“ Strategien.

 

Beispiel:

Wenn Sie z.B. € 100.—jeden Monat in einen herkömmlichen Investment-fonds mit einem Ausgabeaufschlag in Höhe von 5 % investieren, zahlen Sie € 5.– für jede Transaktion.

Wenn Sie € 100.—jeden Monat in Einzelaktien investieren und Ihre Bank z.B. eine Mindestgebühr in Höhe von € 10.– pro Order berechnet, zahlen Sie eben € 10.–. Das wären 100 % mehr an Gebühren, als Ihre Investition in einen klassischen Fonds.

Bei ETF Sparplänen über Direktbanken fallen oftmals überhaupt keine Ordergebühren an.

 

Das obige Beispiel zeigt auch, dass Sie bei Einzelaktien höhere Beträge investieren sollten, um den Prozentsatz für Kommissionen nach unten zu drücken.

Der provisionsfreie Kauf von ETF´S (exchange traded funds) in Verbindung mit niedrigen Anlagebeträgen machen es fast jedem möglich sehr kostengünstig ein breit gestreutes Portfolio aufzubauen.

All dies ermöglicht Geringverdienern und jungen Investoren mit knappen Budgets, regelmäßig z.B. € 25.– oder einen anderen Nominalbetrag zu investieren, ohne sich über die Auswirkungen der Handelskosten Sorgen machen zu müssen.

„Cost-Averaging“ auch für große Investitionen

„Cost-Averaging“ mit Investmentfonds ist natürlich keine Strategie, die nur für die weniger Wohlhabenden attraktiv ist.

Wenn Sie einen großen Geldbetrag haben und alles auf einmal investieren, gehen Sie das Risiko ein, dass ein Teil Ihres Portfolios schrumpfenden Finanzmärkten zum Opfer fallen könnte.

„Cost-Averaging“ ist eine gute Lösung für dieses Dilemma.

Um eine langfristige Strategie für die Anlage großer Geldsummen zu ermöglichen, bieten viele Banken Anlegern die Möglichkeit, einen Einmalbetrag auf ein Geldmarktkonto einzuzahlen, von dem vorbestimmte Beträge in festgelegten Intervallen automatisch investiert werden können.

Dies ist eine praktische und kosteneffiziente Lösung, mit der man Bedenken darüber, große Geldmengen zur falschen Zeit zu investieren, zerstreuen kann.

Eine langfristige Strategie

„Cost-Averaging“ ist eine langfristige Strategie, unabhängig von der Menge an Geld, die Sie investieren können.

Auch wenn die Finanzmärkte sich in einem ständigen Wandel befinden, tendieren sie dazu, sich über längere Zeiträume in die gleiche allgemeine Richtung zu bewegen.

Bären- und Bullenmärkte können Monate, wenn nicht sogar Jahre, dauern. Aufgrund dieser Trends ist „Cost-Averaging“ keine kurzfristige Strategie.

Schauen wir uns zum Beispiel einen Anleger an, der im Laufe eines Monats fünf mal Einzelaktien eines Unternehmens ordert.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass der Kaufpreis der Aktien bei jeder Transaktion identisch sein wird, ist es auch unwahrscheinlich, dass die Preise sich innerhalb eines so kurzen Zeitraums wesentlich voneinander unterscheiden.

Andererseits dürfte sich der Kurs eines bestimmten Wertpapiers im Laufe eines fünf bis zehn Jahre dauernden Marktzyklus einschließlich eines Bullen- und eines Bärenmarkts erheblich verändern.

Fallstricke

Es gibt auch einige mögliche Fallstricke, die man beachten sollte.

„Cost-Averaging“ erfordert, dass Sie diszipliniert bleiben und regelmäßig investieren, auch bei einem schrumpfenden Markt, was Ihre Standhaftigkeit als Anleger und eventuell Ihre finanziellen Ressourcen auf die Probe stellen kann.

Denken Sie auch daran: „Cost-Averaging“ garantiert keinen Gewinn und schützt bei schrumpfenden Märkten nicht vor Verlusten

Das Fazit

Die Wahl von „Cost-Averaging“ als Anlagestrategie hängt von Ihren Motiven ab.

Der passive Investitionsaspekt des „Cost-Averaging“ ist besonders attraktiv. Sie können Ihre Investitionen auf „Autopilot“ stellen.

Stellen Sie sich ein Portfolio zusammen, mit dem Sie sich wohl fühlen, und investieren Sie monatlich oder vierteljährlich immer den gleichen Geldbetrag.

Wenn Sie konservativ investieren möchten, dann könnte eine „Cost-Averaging“ Strategie Ihnen möglicherweise den Vorteil bieten, den Sie brauchen, um Ihre langfristigen Ziele zu erreichen.

Wenn Sie ambitioniert genug sind, jedes Quartal noch etwas aktiver zu werden und etwas mehr Zeit zu investieren, dann ist die „Value-Averaging“-Methode eine Strategie, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Sie zielt darauf ab, noch etwas mehr zu investieren, wenn der Aktienkurs fällt, und noch weniger, wenn der Aktienkurs steigt.

„Value-averaging“ als Strategie ist mein persönlicher Favorit. Wir werden diese Strategie in einem gesonderten Artikel vorstellen und genauer erläutern.

 

 

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Was ist ein börsengehandelter Fond oder auch ETF („exchange traded fund“) genannt?

Viele Investoren fragen sich: “Was ist ein ETF?“

Außergewöhnlich ist, dass viele von ihnen bereits in diese spezielle Form eines Investmentfonds investiert haben, sie wissen es nur meistens gar nicht.

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fond (englisch: „exchange traded fund“). Diesen speziellen Typ eines Investmentfonds gibt es seit ca. Mitte der neunziger Jahre, aber sie wurden erst ungefähr ein Jahrzehnt später signifikant von Investoren genutzt.

Die klassischen Investmentfonds, die die meisten privaten Anleger aus Ihrer Bankberatung kennen, sind die aktiv gemanagten Investmentfonds und die passiv gemanagten Indexfonds. Diese klassischen Investmentfonds legen Ihre Gelder nicht nur in Einzelaktien an, sondern oftmals auch in ETFs.

Lassen Sie uns die Unterschiede genauer betrachten.

Was ist ein aktiv gemanagter Investmentfonds?

Es waren einmal vor langer, langer Zeit (hört sich wie der Beginn eines Märchens an, ist es aber nicht!) sehr gut betuchte und erfahrene Investoren, die genug Kapital hatten, um sich professionelle Hilfe zu holen.

„Sie warfen Ihr Kapital in einen Topf“ und ließen einen professionellen Manager die Investmententscheidungen treffen, also im Grunde eine gemeinsame Vermögensverwaltung. Der Investmentfonds war geboren.

Heutzutage legen viele Anleger aller Größenordnungen ihr Geld in aktiv gemanagte Investmentfonds an. Sie verlassen sich auf einen professionellen Berater, der aktiv, gegen eine Gebühr, die Investments der Anleger managt.

Die Hoffnung der Investoren ist, dass das aktive Management ein besseres Ergebnis erzielt als die Wertentwicklung eines z.B. Aktienindex wie der DAX (Deutscher Aktienindex der 30 größten Konzerne in Deutschland).

Die Manager versuchen durch die verschiedensten Strategien, Gewinne in den Märkten zu generieren.

Was ist ein Indexfond?

Indexfonds wurden aufgelegt, weil die Investoren der Meinung waren, dass es viel wichtiger sei, langfristig in Aktien zu investieren, als das aktive Handeln von Aktienpositionen. Ganz nach dem Motto „Hin und Her macht Taschen leer“.

Ein Indexfonds bildet einen Index, wie zum Beispiel den Deutschen Aktienindex (DAX) nach. Der Fonds strebt an, sich wie der Vergleichsindex (das nennt man Benchmark) zu entwickeln.

Der Vorteil: Die laufenden Kosten sind geringer, weil die Aktienpositionen nicht laufend verändert werden müssen.

Die Indexfonds versprechen somit niedrigere Kosten und in der Tat sind die laufenden Kosten geringer als bei aktiv gemanagten Fonds.

Für die Anhänger von Indexfonds gilt es als Torheit, die Märkte „schlagen“ zu wollen bzw. in aktiv gemanagte Fonds zu investieren. Es sei sehr schwer, den Markt mit individuellem „Stockpicking“ oder Investitionen in einen aktiv gemanagten Investmentfond (vor allem nach den anfallenden Gebühren) langfristig zu schlagen.

Die Realität scheint ihnen Recht zu geben. Die wenigsten aktiv gemanagten Fonds erzielen langfristig ein besseres Ergebnis als der Markt und schon gar nicht nach Abzug der Kosten!

Also ist es am besten, nach dem altbekannten Motto zu verfahren: „If you can`t beat ‘em, join ‘em“! Fakt ist, dass wahrscheinlich kein normaler Anleger den Markt langfristig schlagen kann. Aber man kann sich am Aktienmarkt mit Indexfonds beteiligen.

Es gibt hunderte Indexfonds. Jeder bildet seine eigene Benchmark (Aktienindexes, Währungen, Rohstoffe, etc.) nach und das typischerweise mit geringeren Kosten als bei den aktiv gemanagten Fonds.

Was ist ein ETF?

Sie können sich den ETF als eine Form von einem Indexfonds vorstellen. Er verfolgt in diesem Sinne das gleiche Ziel: Anleger können in eine Benchmark (z.B. DAX) mit möglichst geringen Kosten investieren. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Klassische Fonds kassieren teils erhebliche Ausgabeaufschläge von bis zu 5 % der Anlagesumme beim Kauf, während ETFs an der Börse wie eine Einzelaktie gekauft werden können und nur die normalen Orderkosten anfallen. Es gibt sogar einige Direktbanken, bei denen der Anleger nur sehr geringe Ordergebühren zahlen muss.

Vorteile der ETFs

ETFs haben die gleichen grundlegenden Vorteile wie alle Investmentfonds gegenüber der Anlage in Einzelaktien:

Diversifikation!

Und das ist genau das, was jeder Anleger braucht. Langfristig reduziert das Aufteilen der Investments auf viele verschiedene Positionen das Risiko, ohne unbedingt die Rendite zu schmälern.

Sagen wir, Sie sind ein Fan einer bestimmten Branche wie erneuerbare Energien und würden gerne in ihre Zukunft investieren. Sie könnten versuchen, sich Aktien von ein paar Unternehmen aus der Branche herauszusuchen.

Eine bessere Strategie wäre es, einen ETF zu kaufen, der den Index des Sektors verfolgt. Auf diesem Weg wären Sie besser vor Schwankungen geschützt, denen ein paar Unternehmen in dem Sektor unterliegen könnten. Des Weiteren machen Sie nur eine Transaktion anstatt mehrere, was Ihnen Ordergebühren spart.

Benutzerfreundlichkeit

ETFs können zu jeder Tageszeit gekauft oder verkauft werden, genau wie Einzelaktien. Klassische Investmentfonds dagegen werden nur einmal am Ende jedes Handelstages bewertet. Wenn Sie langfristig investieren, macht das nicht wirklich etwas aus. Wie auch immer, es ist schön zu wissen, dass man normalerweise zu jeder Zeit während eines Handelstages aus einem ETF aussteigen kann.

Offene Bücher

Nochmal: Da Sie einen Index wie z.B. den DAX verfolgen, wissen Sie normalerweise genau, was der ETF beinhaltet. Bei den traditionellen Investmentfonds werden die einzelnen Positionen nur halbjährlich in den Verkaufsprospekten veröffentlicht.

Der Jugendfaktor

Diversifikation ist eines der Grundprinzipien beim Investieren. Das bedeutet, dass ein Anleger Kapital auf viele unterschiedliche Investments aufteilt, um das Risiko zu verteilen.

Es gibt viele verschiedene Investments, die man wählen kann. Dazu braucht man aber auch  ausreichend viel Kapital. Das kann für jüngere Anleger eine besondere Herausforderung sein, weil sie möglicherweise erst geringe Ersparnisse haben, die langfristig investiert werden sollen.

ETFs machen es möglich, auch mit wenig Kapital kostengünstig ein diversifiziertes Depot aufzubauen. Sie bieten eine große Vielfalt, die jede erdenkliche Asset-Klasse wie Aktien, Anleihen, Immobilien, Währungen, Rohstoffe, etc. abdeckt. Das breite Spektrum an ETFs (exchange traded fund, deutsch: börsengehandelter Fond) bedeutet, dass ein Investor ein diversifiziertes Portfolio mit wesentlich geringeren Kapitalaufwand aufbauen kann, als es in der Vergangenheit erforderlich gewesen wäre.

Ein Beispiel: Ein Student möchte erste Ersparnisse in Höhe von 2.500 Euro langfristig anlegen. Er möchte den größten Teil in deutsche Aktien, einen kleineren Teil in Gold und den Rest in erneuerbare Energie investieren. Während ein solches Portfolio in der Vergangenheit (insbesondere bevor es Rohstoff- und Währungs-ETFs gab) einen wesentlich höheren Kapitalaufwand erfordert hätte, kann er nun sein Portfolio durch ETFs aufbauen.

Er könnte 1.500 Euro in einen DAX-Index ETF investieren und 500 Euro in jeweils ein Gold ETF und ein Sektor ETF.

Sollten Sie in ETFs investieren?

ETFs sind immer noch relativ jung in der Welt der Investments, aber die vielen Vorteile, die sie mit sich bringen, sollten nicht ignoriert werden.

Alles in allem machen die vielen Vorteile der ETFs, wie deren breites Anlagespektrum, deren hohe Liquidität, deren kostengünstiges Management und die vielen Innovationen, ETFs zu einer idealen Anlageform, nicht nur für junge Investoren.

Wie man einen guten Deal bei ETFs bekommt

Sie können ETFs überall dort kaufen, wo man auch Aktien kaufen kann. Überall dort, wo ein Wertpapierdepot geführt wird, auch bei Ihrer Hausbank.

ETFs werden genauso wie Einzelaktien über die Börse geordert. Am besten fahren Sie bei den Direkt- oder Online-Banken. Dort sind die Orderkosten sehr gering.

Manche führen Käufe von ETFs unter bestimmten Bedingungen sogar kostenfrei aus. Aber aufgepasst: Einige Institute bieten dann auch nur eine eingeschränkte Auswahl an. Stellen Sie sicher, dass Sie aus dem Vollen schöpfen können, bevor Sie sich für ein Institut entscheiden. Achten Sie darauf, dass das Institut alles anbietet, was Sie suchen. Sie sollten zumindest die größten und weit verbreiteten ETFs im Angebot haben.

Sie wollen in einen qualitativ hochwertigen ETF investieren?

Gehen Sie genauso vor, als wenn Sie einen klassischen Fonds kaufen würden. Eine Strategie sollte durch einen fachlich versierten Berater als Grundlage für Ihr Depot entworfen werden, in der Ihre Wünsche und Ziele, Ihre Risikobereitschaft und viele anderen Kriterien einfließen sollten. Das kennen Sie bereits, wenn Sie schon einmal ein qualifiziertes Anlagegespräch bei Ihrer Hausbank geführt haben.

Nicht alle ETFs bilden einen Index wie z.B. den deutschen Aktienindex (DAX) nach. Manche ETFs sind inzwischen zu aktiven gemanagten Fonds mutiert. Seien Sie bei der Auswahl vorsichtig. Wenn Sie die Kostenvorteile der ETFs nutzen möchten, ist es am besten, wenn Sie sich auf die großen Fonds konzentrieren. Die, die das höchste Handelsvolumen an der Börse haben und deren Wertentwicklung einen Index bereits in der Vergangenheit am genauesten abbilden konnten.

Schauen Sie sich die Kosten eines ETFs vorher genau an. Das sogenannte „expense ratio“ sagt Ihnen, wie viel der ETF kostet. Den Betrag zahlen Sie letztendlich jedes Jahr für das Verwalten Ihrer Gelder. Diese Kosten enthalten nicht Ihre Orderkosten, die Sie eventuell für den Kauf oder Verkauf zahlen müssen.

ETFs haben in der Regel ein „expense ratio“ von 0.25 % bis 0,80 % pro Jahr, was bedeutet, dass der Fond Sie 2,50 Euro bis 8 Euro Gebühren pro Jahr für jede 1.000 Euro, die Sie anlegen, kostet. Der durchschnittliche traditionelle Investmentfond kostet Sie ca. 0,8 % bis 2 % ( 8 Euro bis 20 Euro je angelegte 1.000 Euro pro Jahr).

Schauen Sie genau hin!

Vermeiden Sie exotische ETFs, die in der Regel teurer und meistens noch nicht lange im Markt sind. Vermeiden Sie diese Fonds, außer wenn Sie wirklich wissen, was Sie tun!

 

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Mein Name ist Thomas Vetter, Honorar-Finanzanlagenberater und Blogger –  „Go-Financial.Net“. Unsere Mission ist einfach: Wir geben unseren Lesern die Informationen und Inspiration, die Sie brauchen um Ihre Schulden zu beseitigen, Ihr Vermögen aufzubauen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen, was auch immer sie sind.

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